
Eine höher stehende Waschmaschine oder ein erhöhter Trockner haben mehrere Vorteile. Doch wie kann man mit wenigen Handgriffen die Erhöhung errreichen? Dazu braucht man nicht viel Material und der Aufbau ist schnell erledigt.
Tief stehende Waschmaschinen beanspruchen beim Ein- und Ausladen sowie bei der Einstellung der Maschine merklich den Rücken. Und sollte mal Wasser abgelassen werden, ist eine höher stehende Waschmaschine schon sinnvoll. Gerade im Extremfall ist die kostbare Waschmaschine auch gegen Wasserschäden geschützt, wenn diese eine erhöhte Position einnimmt.
Zeitaufwand: 1 Stunde
Kosten: ca. 65 EUR
Materialliste
- 8 Aluminiumfüße
- 2 Spanplatten mit einer Dicke von 18mm
- Lasur
- Matte als Lärm- und Feuchtigkeitsschutz (optional)
- Bei Unebenheit des Bodens Ausgleichsfüße (optional)

Um das zu erreichen, ist dafür auch nicht viel Material nötig. Die Kosten belaufen sich ungefähr auf 65 EUR. Für das abgebildete Beispiel waren acht Aluminiumfüße sowie zwei Spanplatten vorgesehen. Die beiden Platten wurden bereits im Baumarkt auf das vorher ausgemessene Maß zugeschnitten.
Als Erstes wurden beide Platten übereinander gelegt und zusammengeschraubt. Mit gleichem Abstand wurden anschließend die Füße bei den vorgegebenen Löchern auf die untere Platte verschraubt. Die verwendeten Metall-Füße haben einen Kunstoffboden. So gibt es keinen direkter Kontakt vom Metall auf den Boden, was gerade dann von Vorteil ist, wenn es hin und wieder zu Pfützen auf dem Boden kommt.
Die Platten haben jeweils eine Dicke von 18mm, zusammen also 36mm. Diese Stärke der Konstruktion sollte die beiden Maschinen (Trockner und Waschmaschine) ausreichend tragen. In diesem Beispiel war der Boden sehr eben und gleichmäßig. Bei einem unregelmäßigen Boden würden sich ggf. noch Ausgleicher anbieten.
Falls sich durch das Podest noch zusätzlicher Stauraum ergeben soll (z.B. für Wäschekörbe), müsste das Podest um das gewünschte Maß höher gesetzt werden. Hierfür bieten sich dann aber aufgrund der Stabilität und der größeren Höhe eher Holzklötze als Füße an.
Als letzten Schritt haben wir das Podest zum Schutz vor Feuchtigkeit noch noch lackiert. Als Lärmschutz und zum besseren Stand wird zuletzt noch eine Gummimatte auf Maß geschnitten und auf das Podest gelegt. Nun können die Maschinen Ihre Position einnehmen.
Der Zeitaufwand war für dieses Projekt mit knapp einer Stunde relativ gering.
Fazit: Ein nettes DIY-Projekt mit gutem Nutzen was auch schnell umgesetzt ist!



